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Neubau am Dekan-Karl-Platz – Anwohner ziehen die Bremse

Die Planung für das Wohn- und Geschäftshaus am Dekan-Karl-Platz (wir berichteten) ist ins stocken geraten. Grund dafür ist ein von den Anwohnern gefordertes Lärmschutzgutachten. Die „Klammstraßler“ befürchten einen Anstieg der Lärm- und Schadstoffbelastung aufgrund der Anlieferungszone für das Geschäftshaus.

Daniela Reichnberger, Chefin der Firma Staufen GmbH & Co. KG, denkt jedoch nicht daran, die bestehenden Pläne zu ändern, dafür habe man im Vorfeld zu lange zu hart an dem Projekt gearbeitet. Allein zwei Jahre Arbeit stecken in den Verhandlungen allein um das Fibinger Areal. Außerdem müsse man neben den Wünschen der Anrainer, die man „ernst nehme“ auch die Auflagen der Marktgemeinde erfüllt werden. So muss zum Beispiel der Rangierverkehr der Zulieferer komplett auf eigenem Gelände stattfinden und der Haupteingang Richtung Dekan-Karl- Platz weisen. Außerdem würde das Gebäude, laut Chefplaner Peter Höldrich, auch einen positiven Effekt für die Anwohner haben: Es könne als Lärmschutzwall gegen den Durchgangsverkehr der Innsbrucker Strasse dienen.

Ob nun Lärmschutz oder zusätzliche Lärmquelle wird das Gutachten, welches Ende der 40. KW vorliegen soll, hoffentlich klären.

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